5 Tipps gegen dein KreaTief

03. März 2018

Lesezeit: ~ 3min

Wahrscheinlich kennt jeder Fotograf oder allgemein Kreative die Zeiten, die wir liebevoll als KreaTief bezeichnen. Bei mir ist ein solches kreatives Tief meistens durch Unzufriedenheit gekennzeichnet: ich schaue durch meine Bilder und finde sie plötzlich nicht mehr toll. Außerdem fühle ich mich irgendwie beengt und Ideenlos.
Aber es gibt keinen Grund länger als nötig in diesem KreaTief zu verweilen, vielmehr gibt es einige Dinge, die mir aus dem KreaTief raushelfen, mir neue Motivation schenken und Inspiration stiften. Heute möchte ich diese Tipps mit euch teilen:

Probier eine neue Fotografierichtung aus

Mein letztes KreaTief war letzten Sommer, ich hatte gerade sehr viele Fotoshootings in Richtung Fantasy hinter mir und konnte diesen plötzlich nichts mehr abgewinnen. Insgesamt finde ich Fantasyfotos wirklich toll, aber ich habe einfach gemerkt, dass es nichts für mich ist. Letzten Endes habe ich mich aus dem KreaTief gerettet, indem ich eine neue Richtung eingeschlagen habe: Street Style Fotografie.
Wie du herausfindest welche Richtung dich begeistert? Du kannst dir natürlich als Inspiration die Fotografien anderer Fotografen ansehen - zum Beispiel aus den gleich folgenden Quellen - oder schlicht und einfach ein bisschen aus- und rumprobieren.

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Stöbere durch inspirierende Pinterest-Boards

Ich kann nicht oft genug betonen, wie sehr ich Pinterest liebe. Auf meinem Board "Inspiration - People Fotografie" sammle ich dort täglich Bilder anderer Fotografen die mich inspirieren. Alle möglichen Richtungen sind dabei, die mich irgendwie interessieren und ständig bilden sich in meinem Kopf neue Ideen für Fotoshootings wenn ich durch das Board scrolle. Ich kann es jedem nur empfehlen sich ein solches Inspirations Board anzulegen und im KreaTief darauf zurückzugreifen!


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Besuche ein Museum

Auch Museen sind ein toller Ort um sich von anderen Fotografen inspirieren zu lassen. Die Ausstellungen dort sind meistens außergewöhnlicher beziehungsweise künstlerischer als das was wir auf Social Media täglich zu sehen bekommen. Ich finde es immer schön durch ein Fotografiemuseum zu schlendern und sich die Bilder ganz genau anzuschauen. Selbst wenn es sich um einen Fotografen handelt, der nicht zu 100% meinem Stil entspricht, kann ich immer etwas daraus lernen und mitnehmen.

Blättere durch einen Bildband

Ich liebe Fotografiebildbände, denn von berühmten Fotografen oder Zusammenstellungen von verschiedenen Fotografen kann man sich wunderbar inspirieren lassen. Ich habe hier auf dem Blog schon ein paar tolle Bildbände vorgestellt, unter anderem eine Zusammenstellung aus dem Magnum Archiv - die hier auf dem Bild zu sehen ist -, ein klasse Bildband von Steve McCurry und eine Zusammenstellung Europäischer Portraitfotografien.
Wenn man sich nicht gleich einen Bildband kaufen will, kann man diese auch super in Fotografie- oder Bücherläden einmal durchblättern. Die Deichtorhallen in Hamburg haben zum Beispiel einen tollen Shop mit jeder Menge Bildbänden und Inspiration.

Triff dich mit Gleichgesinnten

Wann immer ich von einem Fotografiestammtisch, Meetup oder was auch immer nachhause komme fühle ich mich unglaublich motiviert und habe tausende Ideen in meinem Kopf. Mit Leuten über sein Hobby zu sprechen spornt einerseits dazu an besser zu werden - denn wir alle vergleichen uns letzten Endes mit anderen und wollen immer zu den besten gehören - und außerdem kann man zusammen wunderbare Ideen entwickeln. Ich habe bei Meet & Shoot Events und dem Fotografie Stammtisch schon viele tolle Leute kennengelernt und wir haben zusammen tolle Projekte umgesetzt.
Falls du keinen Stammtisch oder Events in der Nähe hast, kannst du dich auch auf Facebook oder Instagram mit anderen Fotografen aus deiner Umgebung vernetzten und vielleicht mal ein Treffen arrangieren.

Was machst du gegen ein KreaTief? Und wann hattest du ein letztes?